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Zufriedenheit

Deine Bürger bewerten zweierlei: wie gut sie wohnen (Lebensqualität jedes Haushalts) und wie gut du regierst (Zufriedenheit mit der Stadtverwaltung). Beides entscheidet, ob Menschen zuziehen, bleiben oder gehen.

Lebensqualität

Jeder Haushalt hat eine Lebensqualität. Sie setzt sich aus Faktoren zusammen, die jeweils Punkte bringen oder kosten:

Faktor Was zählt
Strom Strom im Haus; mehrere Stunden ohne Strom am Tag kosten deutlich
Wasser Trinkwasser im Haus; ohne Anschluss an ein Klärwerk gibt es ebenfalls Abzug
Abfall Müllabfuhr: Abfall, der sich am Haus stapelt
Schule Schulplatz für die Kinder (nur Familien)
Gesundheit Klinik im Einzugsgebiet
Lärm/Industrie Lärm von Industrie, Förderbetrieben, Kohle- und Gaskraftwerken, Abfallhof und Klärwerk in der Nähe sowie Fluglärm
Arbeit Arbeitsplatz (nicht für Haushalte im Ruhestand)
Arbeitsweg Dauer des Arbeitswegs
Einkauf Einkauf: Waren im Laden der Stadt
Flusswasser Belastung des gemeinsamen Flusses
Freizeit Seepark oder Stadion in der Nähe
Hochschule Hochschule erreichbar
Sicherheit Polizeiwache im Einzugsgebiet
Stadtbild Stadtbild: Stadtplatz, Wahrzeichen und Dekoration in der Nähe
Pflege Pflegeheim im Einzugsgebiet (nur Hochbetagte)
Luft Luftbelastung am Wohnort
Bestattung Bestattungen stauen sich in der Stadt

Wie viele Haushalte gut oder schlecht wohnen und welche Abzüge am häufigsten sind, zeigt das Fenster Stadt › Dienste. Was du gegen einzelne Mängel tun kannst, steht unter Versorgung, Dienste und Gestaltung und Wetter und Umwelt.

Zuzug, Umzug und Wegzug

  • Zuzug: Wer in die Region zieht, wählt zuerst eine Stadt – nach freien Wohnungen und Lebensqualität, bei sehr hoher oder sehr niedriger Zustimmung auch danach – und dann die beste Wohnung dort.
  • Umzug: Haushalte mit anhaltend geringer Lebensqualität oder sehr langem Arbeitsweg ziehen bei deutlichem Vorteil in eine bessere freie Wohnung um, auch in eine Nachbarstadt. Dabei zählt auch die Miete. Städte konkurrieren so um ihre Einwohner.
  • Wegzug aus der Region: Haushalte gehen, wenn sie längere Zeit keine erreichbare Arbeit haben, wiederholt ohne Strom sind, ihre Lebensqualität seit Tagen zu gering ist, sie nichts einkaufen können, ihre Wohnung abgebrannt ist oder sie die Miete auf Dauer nicht zahlen können.

Demografie in Grundzügen

Jeder Haushalt altert einmal je Entwicklungsjahr (30 Betriebstage), gestaffelt über die Tage. Junge Paare bekommen Kinder, erwachsene Kinder gründen eigene Haushalte – mit Schulabschluss, wenn eine Schule erreichbar war. Ab 67 geht ein Haushalt in Rente; er bekommt 70 Cr am Tag aus der Rentenkasse und zählt nicht als arbeitslos. Im hohen Alter steigt das Sterberisiko, eine Klinik senkt es. Bildung erhöht Lohn und Produktivität. Das Fenster Stadt › Übersicht zeigt Altersgruppen, Umzüge und den Anteil qualifizierter Haushalte.

Zufriedenheit mit der Stadtverwaltung

In der Kopfleiste steht die Zustimmung als Zahl mit Gesicht und Trend. Fährst du mit der Maus darüber, siehst du die Aufschlüsselung und die gerade wirkenden Folgen; ein Klick öffnet das Fenster Stadt › Zufriedenheit.

Die Zustimmung folgt jeden Tag einem Zielwert aus mehreren Anteilen und holt dabei 35 % des Abstands auf. Jeder Anteil ist begrenzt und erklärt:

Anteil Was hilft
Lebensqualität Dienste, Versorgung, Parks und Stadtbild verbessern (Fenster Dienste)
Steuern Einkommensteuer nahe am Mittel der Region halten; hohe Zustimmung duldet etwas mehr
Gebühren Parkgebühr und Stromtarif maßvoll halten; Mülltrennung kommt gut an
Mieten Wohnraum ausweisen (Leerstand senkt Mieten) oder Mietpreisbremse beschließen
Arbeit Gewerbe, Büros oder Industrie ausweisen und erreichbar machen
Verkehr und Baustellen Nahverkehr, kürzere Wege, weniger Baustellen und Sperrungen
Kürzungen Wartungsbudget auf mindestens 100 % und stillgelegte Anlagen wieder öffnen
Ereignisse Ausfälle vermeiden; gute Nachrichten (neue Anlagen, Linien) wirken einige Tage
Bürgerwünsche Bürgerwünsche vor Ablauf der Frist erfüllen

Das Fenster Stadt › Zufriedenheit zeigt die Anteile als Balken mit Abhilfe, den Verlauf der letzten 60 Tage mit der Protestschwelle, offene Bürgerbegehren, Bürgerwünsche, Stimmen der Bürger mit Sprung zum Ort und die unzufriedensten Viertel.

Fenster Zufriedenheit mit den Anteilen der Zustimmung, dazu die Kartenebene Zufriedenheit
Fenster Zufriedenheit mit den Anteilen der Zustimmung, dazu die Kartenebene Zufriedenheit

Folgen

Hohe Zustimmung zieht Zuzügler an, die Bürger dulden etwas höhere Steuern, und die Betriebe arbeiten etwas produktiver. Niedrige Zustimmung hat Folgen:

Zustimmung Folge
unter 40 Bürger kündigen eine Kundgebung vor dem Rathaus an (bei fallendem Trend)
unter 35 Haushalte halten Gebühren zurück
unter 30 die Unzufriedensten ziehen weg; Kundgebungen auch ohne fallenden Trend
unter 25 Mietstreik: Miete wird zurückgehalten, Wohnhäuser werden nicht aufgewertet
3 Tage unter 25 ein Bürgerbegehren gegen die meistkritisierte Entscheidung entsteht

Kartenebene Zufriedenheit

Die Kartenebene Zufriedenheit (rechts in der Werkzeugleiste oder per Häkchen im Fenster) färbt die Viertel deiner Stadt von Grün bis Rot. Ein Viertel ist ein Feld von 400 m Kantenlänge; so siehst du, wo es brennt.

Bürgerwünsche

Aus den größten Mängeln eines Viertels oder der Stadt entstehen Bürgerwünsche – eine Schule, eine Buslinie, weniger Müll, eine Steuersenkung … Höchstens 3 sind gleichzeitig offen, jeder mit Unterstützern und einer Frist von 6 Betriebstagen. Zeigen springt zum Ort, Beheben öffnet die passende Kategorie der Werkzeugleiste oder das passende Fenster. Ein erfüllter Wunsch bringt Zustimmung, ein übergangener kostet etwas.

Bürgerbegehren

Bleibt die Zustimmung 3 Betriebstage unter 25, starten die Bürger ein Bürgerbegehren gegen die meistkritisierte Entscheidung. Mögliche Forderungen:

  • Einkommensteuer auf das Mittel der Nachbarstädte senken
  • Parkgebühr abschaffen
  • Mietpreisbremse bei 110 % einführen
  • Wartung auf 100 % und stillgelegte Anlagen wieder öffnen

Als Bürgermeister entscheidest du im Fenster Stadt › Zufriedenheit:

  • Forderung übernehmen: Die Stadt setzt die Forderung um, die Zustimmung steigt.
  • Jetzt abstimmen lassen: Die Bürger entscheiden sofort.

Tust du nichts, stimmen die Bürger nach 2 Betriebstagen ab; mit Ja stimmen die Unzufriedenen. Ein angenommener Bürgerentscheid setzt die Forderung um und bindet die Stadt 10 Betriebstage – widersprechende Änderungen lehnt das Spiel so lange ab. Danach folgt eine Sperrfrist von 10 Betriebstagen.

Kundgebungen

Fällt die Zustimmung unter 40 und weiter, kündigen Bürger eine Kundgebung vor dem Rathaus an. Du siehst sie als Menschenmenge mit ihrer Losung auf der Karte; die Losung nennt den schlechtesten Anteil.

Automatisch erzeugt aus Spielstand 56569f2.