Wetter und Umwelt¶
Das Wetter ist für alle Städte der Region gleich und folgt den Jahreszeiten. Es wirkt auf Strom, Wasser und Verkehr – und wer die Prognose liest, kann sich vorbereiten. Dazu kommt die Umwelt: Luft und Lärm, die deine Stadt und ihre Nachbarn verursachen.
Jahreszeiten¶
Ein Entwicklungsjahr dauert 30 Betriebstage und hat diese Jahreszeiten:
| Jahreszeit | Tage im Entwicklungsjahr |
|---|---|
| Frühling | Tag 1–8 |
| Sommer | Tag 9–15 |
| Herbst | Tag 16–23 |
| Winter | Tag 24–30 |
- Winter: Wohnhäuser heizen mit Strom, der Strombedarf steigt. Höfe ernten weniger, Solarparks liefern weniger, Schnee und Glätte bremsen den Verkehr.
- Sommer: Haushalte brauchen mehr Wasser, Höfe ernten mehr, Solarparks liefern mehr. Hitzewellen sind möglich.
- Herbst und Frühling: etwas Heizbedarf, häufiger Regen, im Herbst die meisten Stürme und oft Morgennebel.
Wetter und Prognose¶
Jeder Tag hat eine Wetterlage – trocken, Regenfront, Schauer oder Gewitter –, die Wolken, Regen und Wind über den Tag verteilt. Die Kopfleiste zeigt das Wetter der laufenden Stunde.
Das Fenster Region › Wetter zeigt:
- Jetzt und heute: Wetter, Temperatur, Wind, Niederschlag, Wetterlage des Tages und ob Flaute ist; dazu die Wirkung auf Strombedarf (Heizung, Kühlung), Wasserbedarf und Grundwasser.
- Die nächsten Stunden: Himmel, Temperatur, Niederschlag und Wind mit Richtungspfeil.
- Prognose: die nächsten Tage mit Wetterlage, Tiefst- und Höchsttemperatur, Niederschlag als Bandbreite, Wind und Hinweisen (Hitzewelle, Glätte, Nebel, Gewitter, Sturm, Flaute).
- Straßen und Folgen: Schneedecke, Nässe, Fahrtempo, Fähren, Sturmschäden.
- Fluss und Hochwasser: Pegel, Hochwasser, Schutz durch Rückhaltebecken, Trockenheit und ein laufender Wirtschaftseinbruch.
Vor Sturm, Hitze, Glätte, Gewittern, Starkregen und Flaute warnen Hinweise aus der Prognose, jeweils mit einer Gegenmaßnahme.
Wind, Flaute und Sturm¶
Windparks liefern nach dem Windangebot der Stunde. Eine Flaute kündigt die Prognose an: Dann liefern Windparks kaum Strom – halte Speicher, eine Reserve oder Verträge bereit (siehe Versorgung).
Ab 90 % Windangebot herrscht Sturm: Bäume stürzen auf Straßen und sperren sie, bis die Feuerwehr räumt (mit eigener Feuerwache schneller), und Freileitungen zwischen Städten können für einige Stunden ausfallen. Ab 96 % schalten Windparks zum Schutz ab.
Hitze¶
In Hitzewellen laufen Klimaanlagen, der Strombedarf der Gebäude steigt. Eine Hitzewarnung kommt vorher – prüfe Reserve und Verträge.
Schnee, Glätte und Nebel¶
Schnee und überfrierende Nässe machen die Straßen glatt, der Verkehr fährt langsamer. Der Winterdienst jeder Stadt räumt und streut automatisch und mildert das; er kostet Straßenunterhalt, solange die Kasse reicht. Auch Starkregen, Nebel und Sturm bremsen leicht. Dichter Nebel am Morgen bremst Fähren.
Hochwasser und Rückhaltebecken¶
Starkregen hebt den Pegel des Flusses, den alle Städte teilen. Steigt er über normal, werden tief liegende Straßen gesperrt; Brücken sind ab 2,8 m über normal gesperrt. Gebäude können beschädigt werden und müssen instand gesetzt werden. Versiegelte Flächen – Gebäude und Straßen – lassen Regen schneller in den Fluss abfließen.
Das Wasser › Rückhaltebecken (Werkzeugleiste Wasser) senkt den Hochwasserpegel um 1,2 m – und zwar für alle Städte der Region; die Zahl wirksamer Becken ist begrenzt. Das Fenster Region › Wetter zeigt, wie viel Schutz die Region hat. Bleibt es lange trocken, liefern Wasserwerke weniger Grundwasser.
Wirtschaftseinbruch und Großbrand¶
Bei einem Wirtschaftseinbruch sinken die Preise für Ausfuhren; das Wetterfenster zeigt, wie lange er dauert. Bei einem Großbrand stehen viele Gebäude zugleich in Flammen – dann reichen die Löschfahrzeuge einer Stadt kaum, und die gegenseitige Hilfe der Feuerwehr (siehe Dienste und Gestaltung) wird wichtig.
Alpha
Großbrände löst in der Alpha nur die Spielleitung aus. Wirtschaftseinbrüche, Dürren, Stürme und andere Krisen kommen außerdem als Ereignisse der Saison, siehe Saison und Ereignisse.
Luft¶
Kohle- und Gaskraftwerke, Industrie, Rohstoffabbau, Abfallhöfe und der Straßenverkehr belasten die Luft. Die Belastung wird auf einem Raster von 250 m geführt; der Wind trägt sie weiter (meist nach Osten), sie verdünnt sich und baut sich nach und nach ab. Was du ausstößt, kann also deine Nachbarn treffen – und umgekehrt.
Ab 60 Belastungspunkten am Wohnort sinkt die Lebensqualität, ab 140 deutlich stärker; saubere Luft bringt einen kleinen Bonus. Stark belastete Städte ziehen weniger Tagesbesucher an.
Das Fenster Stadt › Umwelt trennt Verursacher und Betroffene: Ausstoß des Vortags je Stadt nach Quelle (Kraftwerke, Industrie, Verkehr, Abfall), versiegelter Anteil, Belastung an den Wohnorten und aus welcher Stadt sie stammt, dazu die Windrichtung. Die Kartenebene Luftgüte (rechts in der Werkzeugleiste oder per Häkchen im Fenster) zeigt die Belastung auf der Karte.
Lärm¶
Industrie, Förderbetriebe, Kohle- und Gaskraftwerke, Abfallhöfe und Klärwerke sind laut. Wer in ihrer Nähe wohnt, verliert Lebensqualität (Faktor Lärm). Plane Abstand zwischen Wohn- und Industriegebieten; die Richtlinie Lärmschutz für Industrie halbiert den Industrielärm (siehe Richtlinien).
56569f2.